Zecken – heuer schon im Winter!

Heuer habe ich bereits im Februar die ersten zeckenbedingten Krankheitsfälle zu behandeln!

Auf Grund der warmen Witterung warten die lästigen Blutsauger bereits noch früher als sonst auf ein passendes Opfer. Zecken können mehrere schwere Erkrankungen übertragen, zum Beispiel: Lyme-Borreliose, eine Bakterienerkrankung. Die Infektion kann z.B. zu Gelenkserkrankungen führen. Auch FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), eine besondere Form der Hirnhautentzündung, wird von Zecken übertragen. Zwei bis sechs Stunden nachdem die Zecke eine gut durchblutete Stelle gefunden hat, beginnt sie mit dem Saugen, das Tage dauern kann. Dabei gelangen gefährliche Bakterien in den Körper.

Je öfter Sie das Tier nach Zecken absuchen, desto geringer ist das Risiko. Hat sich der Parasit bereits festgebissen, dürfen auf keinen Fall Hausmittel wie Öl oder Nagellack zum Einsatz kommen. Die Zücke würde dann erschlaffen und Speichel injizieren. Verwenden Sie am Besten eine Zeckenzange oder noch besser, einen Zeckenhaken.

Es gibt eine Reihe von gut verträglichen und wirksamen Schutzmitteln wie Spot-ons und auch Tabletten. Hüten Sie sich vor „Hausmitteln“ und „Geheimtipps“ aus dem Internet. Diese haben meist nur eines gemeinsam: sie sind NICHT WISSENSCHAFTLICH GETESTET!

Ich berate Sie gerne über das verträglichste – nach dem letzten Stand der Forschung getestete – Mittel für Ihr Tier.